RFID

RFID - KopieIn den Jahren 2003 bis 2010 befasste sich Hans Brandt-Pook in zahlreichen Projekten mit der RFID-Technologie. Sie werden nun am Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule Ostwestfalen-Lippe fortgesetzt.

Das Thema RFID (Radio Frequency Identification) beim Einsatz in der innerbetrieblichen Logistik und im Supply Chain Management wird seit längerem in Industrie und Forschung intensiv diskutiert. Erste RFID Anwendungen in diesem Bereich liegen vor. Insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen besteht aber nach wie vor eine deutliche Verunsicherung über den Einsatz dieser Technologie. Im Rahmen von industriellen Kooperationsprojekten wird das Thema bearbeitet. Gegenstand solcher Projekte ist z.B. die eindeutige und rückverfolgbare Kennzeichnung von Produkten oder Ladungsträgern. Typischerweise nehmen die Projekte drei Perspektiven ein:

  • Technische Machbarkeit in den speziellen Umgebungen
    In den Labors der Hochschule OWL werden umfangreiche Messungen an handelsüblichen Komponenten der RFID-Technik durchgeführt, jeweils orientiert an den Umfeldbedingen des entsprechenden Anwendungsfalles. Dabei werden Leseraten und -geschwindigkeiten ermittelt.
  • Prozessveränderungen
    Die Frage, wie bestehende Abläufe durch den Einsatz der RFID-Technologie verändert werden, wird untersucht. Diese Untersuchung schließt auch ein, wie die angestrebte Lösung in die bestehende IT-Landschaft integriert werden kann.
  • Wirtschaftlichkeit
    Schließlich muss untersucht werden, ob der Einsatz der RFID-Technologie wirtschaftlich vernünftig ist.

Häufig umfassen die erarbeiteten Konzepte auch Vorschläge zur Gestaltung des Einführungsprozesses.

Projektpartner waren u.a.:

Gemeinsam mit Armin Pätzold war Hans Brandt-Pook Ausrichter des Workshops RFID-Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen auf der Tagung Informatik 2007.