Konfliktmanagement & Mediation

KonfliktNeben den Themen in der Wirtschaftsinformatik befasst sich Hans Brandt-Pook mit Konfliktmanagement und Mediation.

Die Mediation ist ein Ansatz zur Konfliktlösung. Sie hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Der Grundgedanke besteht darin, dass die Konfliktbeteiligten ihre Angelegenheit unter der Moderation eines neutralen Dritten (des Mediators oder der Mediatorin) regeln. Hans Brandt-Pook ist ausgebildeter Wirtschaftsmediator (Tenos: Advanced Business Mediator). Er ist spezialisiert auf Mediationen in der Hochschule, in Verbänden und Organisationen sowie in der mittelständischen Wirtschaft.  Neben der Tätigkeit als Mediator hält er Seminare und Vorträge zum Thema und begleitet die Einführung von Konfliktmanagementsystemen.

Einen Flyer zum Thema “Konflikten vorbeugen – Konflikte bearbeiten”, der Angebote zur Behandlung von Konflikten insbesondere an der Hochschule enthält, können Sie hier (pdf, 410KB) ansehen.

Was kennzeichnet eine Mediation?
Eine Mediation als Moderation im Konflikt hat charakteristische Merkmale:

  • Sie läuft nach einem strukturierten Verfahren mithilfe eines speziell ausgebildeten Moderators (dem Mediator bzw. der Mediatorin) ab
  • Die Konfliktbeteiligten lösen ihren Konflikt selbst und vermeiden so die Unwägbarkeiten, die mit einer Delegation des Konflikt (z.B. an den Vorgesetzten oder an ein Gericht) einhergehen
  • Die Gespräche sind freiwillig und vertraulich – nichts dringt ohne Zustimmung aller Beteiligten nach draußen
  • Mediationen haben eine hohe Erfolgsquote
  • Die Mediation verbaut keinen anderen Weg der Konfliktlösung – klagen kann man später immer noch

Wie läuft eine Mediation ab?
Eine Mediation besteht oft aus mehreren Gesprächsrunden, die insgesamt vier Phasen durchlaufen:

  1. Themen sammeln Um was soll es in der Verhandlung genau gehen?
  2. Interessen finden Was sind die jeweiligen Motive, Interessen und Hintergründe der Beteiligten?
  3. Ideen produzieren und Lösungen finden Wie könnte eine Lösung aussehen?
  4. Vereinbarung schließen Die gemeinsam erarbeitete Lösung wird in eine verbindliche Form gebracht

Welche Konflikte eignen sich für eine Mediation?
Die Mediation eignet sich dem Wesen nach für alle Arten von Konflikten. Insbesondere gibt es keine Einschränkung bezüglich der Größe des Konflikts. Streitigkeiten zwischen Unternehmen mit einem hohen finanziellen Streitwert können mit einer Mediation bearbeitet werden. Genauso kann ein Konflikt zwischen Studierenden und einem Professor mit den Methoden der Mediation gelöst werden. Eine lange Tradition hat die Mediation im Bereich der Familie, bspw. bei einer Scheidung.

Was ist das Besondere an einer Mediation in der Hochschule?
An der Hochschule gibt es zwei Besonderheiten, die Mediationen im diesem Bereich oft prägen

  1. Es gibt etablierte Statusgruppen: Professores, Mitarbeitende und Studierende. Konflikte, die sich aus dem Status ergeben, sind häufig anzutreffen. Selbstverständlich gehören auch Konflikte innerhalb der Statusgruppen (bemerkenswerter Weise insbesondere in der Gruppe der Professores) zum Alltag an der Hochschule.
  2. Hierarchische Strukturen mit strengen Weisungsbefugnissen sind schwach ausgeprägt. Beispielsweise wird die Dekanin oder der Dekan eines Fachbereichs nur für einen bestimmten Zeitraum gewählt. Damit ist der Handlungsspielraum im Vergleich zu einer Führungskraft in einem Unternehmen der freien Wirtschaft deutlich eingeschränkt.

Was macht einen guten Mediator / eine gute Mediatorin aus?
Von einer guten Mediatorin oder einem guten Mediator dürfen Sie folgendes erwarten:

  • Neutralität in der Sache und gegenüber den Beteiligten
  • Erfahrung in dem sozio-kulturellen Umfeld der Konfliktbeteiligten
  • Geschick in der Moderation
  • Mut, Emotionen auszuhalten

Was ist der erste Schritt?
Wenn Sie Bedarf an einer Beratung zum Thema Konflitkmanagement & Mediation haben, nehmen Sie Kontakt auf. Hier die Kontaktdaten.


Signatory-Vignette_11KB   Hans Brandt-Pook unterstützt den Conflict Policy Codex.